Erste kleine Gesprächsrunde bei der AWO

Heute nachmittag hat sich eine kleine Runde zum Thema „Zukunft der Peenefüchse“ in der AWO-Geschäftsstelle in Waren getroffen. Frau Sachse und Herr Geßner von der AWO saßen uns beiden Elternräten gegenüber, dabei war außerdem die Leiterin unserer KiTa. AWO-Interims-Geschäftsführer Peter Reizlein konnte aus privaten Gründen den gesamten heutigen Sitzungstag in Waren nicht wahrnehmen. Dennoch gibt es ein paar Dinge zu berichten:

– die AWO bekräftigt ihre Bereitschaft, unsere Peenefüchse weiter zu betreiben wenn wirtschaftlich eine „schwarze Null“ erreicht werden kann.

– wir haben eine eigene Auslastungsprognose auf Grundlage bestehender Anmeldungen erstellt, die sehr positiv aussieht. Danach ist die Auslastung der bisher angebotenen Plätze für die nächsten Jahre sichergestellt.

– die AWO sieht sich verpflichtet, wenn sie Mängel erkennt, diese abzustellen, auch wenn es noch keine Auflagen einer Behörde gibt. Warum das bisher nicht regelmäßig geschehen ist, wurde nicht erklärt. Die vorliegende Auflistung enthält überwiegend Punkte, die schon länger als sechs Monate bekannt sind.

– die Betriebserlaubnis für die Peenefüchse umfasst 8 Krippenplätze, 16 Kindergartenplätze und 11 Hortplätze, davon sind aktuell 4 Krippen- und 15 Kindergartenplätze belegt, die Hortplätze werden gar nicht angeboten. Es zeichnet sich Bedarf für mehr Kindergartenplätze ab, man könnte dafür Hortplätze streichen. Jede Veränderung in dieser Richtung könnte die Wirtschaftlichkeit verbessern, erfordert aber ein neues Raumkonzept. Da bei der AWO die zur Erstellung notwendigen Kenntnisse vorhanden sind, ist es offensichtlich, wer ein solches Konzept erstellen sollte. Jedenfalls kann dieses Konzept nicht von der Gemeinde als Vermieter erwartet werden. Nach Vorliegen einer Kostenschätzung wäre es denkbar, die Gemeinde um Unterstützung bei der Umsetzung zu bitten.

– die AWO erhofft sich von der nächsten Gemeinderatssitzung – ja was eigentlich genau ? – Ideen der Gemeinde zur Unterstützung der AWO bei der Weiterführung der KiTa? Auf jeden Fall eine direkte Rückmeldung am Tag nach der Sitzung

– betriebswirtschaftliche Daten der KiTa wurden an das Amt Seenlandschaft Waren zur Aufbereitung für die  Gemeinde gegeben. Uns Eltern möchte die AWO die Zahlen nicht genauer zeigen. Zu diesem Thema schreibt das KiföG in §8 Absatz 4: „(4) Der Elternrat wirkt in wesentlichen Angelegenheiten der Kindertageseinrichtung mit, insbesondere bei der Weiterentwicklung der pädagogischen Konzeption, der regelmäßigen Öffnungszeiten und der Essenversorgung der Kinder. Darüber hinaus kann er unter Berücksichtigung datenschutzrechtlicher Vorschriften Auskunft verlangen über die zweckentsprechende Verwendung der erstatteten Kostenanteile und der Beiträge der Personensorgeberechtigten sowie über die betriebswirtschaftlichen Verhältnisse der Kindertageseinrichtung. Vertreter des Elternrates können an den Verhandlungen über die Leistung, das Entgelt und die Qualitätsentwicklung nach § 16 beratend teilnehmen. Dabei sind Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse des Trägers der Kindertageseinrichtung zu wahren. Er wirkt darauf hin, dass die Mitwirkungsrechte der Kinder nach § 7 beachtet werden.“

– den offenen Brief der Eltern und Romeos Bitte habe ich kurz vorgestellt. Inzwischen haben wir die Unterschriften ALLER Eltern darunter stehen! Wir werden versuchen, den Brief wirkungsvoll zu übergeben. Dann wird er auch hier zu sehen sein.

– wir bleiben miteinander im Gespräch, die AWO will auch direkt mit dem Gemeinderat sprechen

 

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